AC CMS
Ein Content Management System.
Das Konzept gab es wohl schon vorher.
Wir erinnern uns dunkel an ein ziemlich bekanntes System. Sie kennen es bestimmt: Man installiert zunächst das CMS und stellt anschließend fest, dass das offenbar erst der Anfang der Einkaufsliste war.
Für SEO braucht man noch etwas. Für Sicherheit auch. Backups wären vermutlich sinnvoll, also kommt dafür ebenfalls etwas dazu. Dann Caching, Formulare, Weiterleitungen und irgendwann ein Page Builder, weil man zwischen all den Plugins beinahe vergessen hätte, dass man eigentlich eine Website bauen wollte.
Der Page Builder hat natürlich noch ein Add-on. Das Add-on hat eine Pro-Version. Das SEO-Plugin würde ebenfalls gerne Pro werden und beim Backup scheint es plötzlich Funktionen zu geben, die zwar überraschend wichtig klingen, aber leider hinter dem nächsten Premium-Paket wohnen.
Und irgendwo entdeckt man dann eine Einstellung, klickt darauf und erfährt, dass genau diese selbstverständlich nur in SUPER PRO BUSINESS ULTRA enthalten ist.
Wir wissen den Namen dieses Systems gerade wirklich nicht mehr. Beginnt möglicherweise mit W.
Egal.
Wir wollten das anders.
ACCMS ist unser Content-Management-System für Websites, Inhalte und den technischen Betrieb dahinter. Seiten, Medien, SEO, Darstellung, Compliance, Statistiken, Backups, Updates und Systemzustand sollen dabei nicht aus einem möglichst hohen Turm voneinander unabhängiger Erweiterungen entstehen.
Unser Ansatz ist geradezu verstörend simpel: Wenn eine Funktion zum CMS gehört, versuchen wir sie ins CMS zu bauen.
Wir wissen. Gewagt.
Kein Plugin-Jenga.
Erweiterbarkeit ist gut. Ein System sinnvoll erweitern zu können, ist sogar ziemlich wichtig. Etwas anderes ist es, wenn fünfzehn Erweiterungen von zwölf verschiedenen Herstellern gemeinsam dafür verantwortlich sind, dass die Website am Montagmorgen noch dieselbe Website ist wie am Freitagabend.
Ab einem gewissen Punkt betreibt man dann kein Content-Management-System mehr. Man unterhält diplomatische Beziehungen.
Plugin A möchte Version 4.2, Plugin B unterstützt Version 4.2 noch nicht und Plugin C wurde seit acht Monaten nicht aktualisiert. Der Page Builder findet die neue PHP-Version persönlich beleidigend und irgendeine Erweiterung meldet plötzlich eine kritische Sicherheitslücke.
Freitag, 16:47 Uhr natürlich.
ACCMS verfolgt deshalb einen anderen Ansatz: Zentrale Funktionen sollen Teil einer kontrollierten Plattform sein und gemeinsam entwickelt, getestet und aktualisiert werden. Nicht weil Erweiterungen grundsätzlich böse wären, sondern weil wir nachts gerne schlafen.
Und ja. Diese Seite läuft darauf.
ACCMS ist kein Mockup und keine hübsche Produktidee für eine Präsentation. Das System wird bei AlunaCore bereits produktiv eingesetzt – unter anderem für genau die Website, auf der Sie diesen Text gerade lesen.
Das macht Marketing erfreulich einfach. Wir könnten Ihnen jetzt ausführlich erklären, dass ACCMS Seiten verwalten, rendern und ausliefern kann.
Oder wir lassen es einfach diese Seite ausliefern.
Hat irgendwie mehr Beweiskraft.
Ein Editor sollte beim Schreiben helfen.
Nicht dabei, Aggressionen aufzubauen.
Inhalte werden in ACCMS aus Blöcken aufgebaut. Diese können per Drag & Drop verschoben, gezielt nach oben oder unten bewegt, direkt dazwischen eingefügt, dupliziert oder eingeklappt werden. Die Position bleibt sichtbar und längere Textfelder wachsen mit ihrem Inhalt mit.
Markierter Text kann direkt formatiert werden. Fett, kursiv, unterstrichen, durchgestrichen, hervorgehoben oder mit kontrollierten Akzentfarben versehen – ohne dafür beliebiges Inline-CSS in den Inhalt zu kippen und drei Monate später archäologische Untersuchungen durchführen zu müssen.
Über Kontext- und Slash-Menü lassen sich Funktionen direkt dort aufrufen, wo gerade gearbeitet wird. Bilder, Videos und weitere Inhalte müssen also nicht erst über eine kleine Verwaltungsweltreise ihren Weg zum Cursor finden.
Und falls das Löschen eines Blocks ungefähr 0,4 Sekunden später doch eine beschissene Idee war, gibt es Undo.
Sie haben acht Sekunden. Wir glauben an Sie.
SEO gehört zum CMS.
Deshalb ist es bei uns auch drin.
ACCMS bringt seine SEO-Funktionen direkt mit. Seitentitel, Beschreibungen, Canonicals, Indexierungsentscheidungen, Open-Graph-Informationen, semantische Seitenstruktur und strukturierte Daten müssen damit nicht erst nachträglich durch einen Stapel zusätzlicher Erweiterungen an die Website geschraubt werden.
Ein Teil davon kann aus bereits vorhandenen Seiten- und Systeminformationen automatisch erzeugt beziehungsweise abgeleitet werden. Wo eine bewusste redaktionelle Entscheidung sinnvoll ist, bleibt sie kontrollierbar.
Wir nennen das automatisches SEO.
Nicht weil ACCMS dadurch Google hypnotisieren kann, sondern weil ein CMS erstaunlich viele Informationen bereits besitzt, die es nicht noch einmal vom Menschen abfragen muss.
ACCMS vergibt dabei keinen magischen SEO-Highscore. Eine grüne 97 macht aus schlechtem Inhalt keinen guten Inhalt und zwingt keine Suchmaschine auf Platz 1.
Google bekommt von uns saubere Informationen. Bestechungsgeschenke waren im Budget nicht vorgesehen.
Strukturierte Daten.
ACCMS kann sichtbare Inhalte in passende strukturierte Informationen überführen und die Beziehungen zwischen Website, Seite, Organisation und weiteren unterstützten Inhaltstypen abbilden.
Dabei gilt eine wichtige Regel: Wir markieren nur Dinge, die tatsächlich vorhanden sind. Eine FAQ wird nicht zur FAQ, weil jemand gerne ein Rich Result hätte, und aus einem normalen Artikel wird keine wissenschaftliche Originalforschung, nur weil irgendwo noch ein Dropdown frei war.
Strukturierte Daten sollen Maschinen helfen, reale Inhalte zu verstehen.
Eine Parallelrealität können wir später als separates Produkt entwickeln.
Backups.
Weil „wird schon nichts passieren“ keine Strategie ist.
ACCMS besitzt ein integriertes Backup-System und überwacht den Zustand der Sicherungen direkt im Backend. Damit gehört die Datensicherung zum Betrieb des Systems und nicht zu den Dingen, an die sich jemand hoffentlich erinnert, nachdem bereits etwas schiefgegangen ist.
Backup-Läufe und deren Zustand können zentral nachvollzogen werden. Für entsprechend eingerichtete Installationen können Sicherungen automatisiert über den vorgesehenen Betriebsablauf ausgeführt werden.
Das klingt weniger spannend als KI.
Bis zu dem Tag, an dem Sie das Backup brauchen.
Dann ist es plötzlich eine erstaunlich attraktive Funktion.
Das Backend schaut zurück.
ACCMS zeigt nicht nur Inhalte an. Das System stellt auch Informationen über seinen eigenen Betriebszustand bereit: Plattform, Datenbank, Ressourcen, Speicher, Laufzeit, Updatezustand, Backups und weitere technische Prüfungen können zentral sichtbar gemacht werden.
Dazu gehört auch ein Sicherheitsstatus, der konkrete Konfigurations- und Betriebsprobleme erkennen und Hinweise zur Behebung liefern kann. Uns interessiert dabei weniger ein hübscher Kreis mit einer großen Zahl als die Frage, was tatsächlich nicht stimmt und was man dagegen tun kann.
Wenn beispielsweise eine wichtige Schutzfunktion fehlt, soll das Backend nicht optimistisch grün leuchten und gute Laune verbreiten.
Es soll meckern.
Dafür ist es da.
Sentinel.
Manche Besucher interessieren sich ungewöhnlich stark für Dinge, die sie nichts angehen.
Websites bekommen nicht nur Besucher. Sie bekommen Scanner, Bots, automatisierte Sonden und gelegentlich jemanden, der offenbar sehr optimistisch darauf hofft, dass irgendwo etwas herumliegt, das dort besser nicht herumliegen sollte.
ACCMS bringt dafür Sentinel mit: unsere integrierte Sicherheits- und Erkennungsebene für auffällige Aktivitäten rund um die Plattform.
Sentinel betrachtet dabei nicht einfach jeden verdächtigen Request als isoliertes Ereignis. Auffälligkeiten können ausgewertet, miteinander in Beziehung gesetzt und als Muster sichtbar gemacht werden. Dadurch kann aus vielen zunächst unscheinbaren Einzelereignissen ein wesentlich interessanteres Gesamtbild entstehen.
Wie Sentinel dabei im Detail vorgeht, welche Signale intern verwendet werden und worauf bestimmte Erkennungen reagieren, dokumentieren wir an dieser Stelle bewusst nicht vollständig.
Wir erklären einem Einbrecher schließlich auch nicht, unter welcher Fußmatte diesmal definitiv kein Schlüssel liegt.
Ein Request ist ein Ereignis. Eine Kampagne ist eine Geschichte.
Automatisierte Angriffe müssen nicht von einer einzelnen Adresse kommen und sie müssen nicht besonders spektakulär aussehen. Verteilte Aktivitäten können sich über mehrere Quellen erstrecken und trotzdem charakteristische Zusammenhänge besitzen.
Sentinel kann solche Zusammenhänge analysieren und verdächtige Aktivitäten zu weiterführenden Insights verdichten. Statt ausschließlich eine lange Liste einzelner Requests zu produzieren, soll das System dabei helfen zu erkennen, wenn aus einzelnen Punkten ein Muster wird.
Das Threat-Dashboard macht erkannte Sicherheitsereignisse, relevante Zusammenhänge und aktive Gegenmaßnahmen zentral sichtbar. Sentinel arbeitet damit nicht irgendwo vergessen in einer Logdatei, sondern als Bestandteil des ACCMS-Betriebs.
Sentinel Insights.
Uns interessiert nicht nur, dass etwas passiert ist. Interessant ist auch, ob Ereignisse zusammengehören, ob sich Verhaltensweisen wiederholen und ob aus scheinbar unabhängigen Aktivitäten ein erkennbarer Zusammenhang entsteht.
Genau dafür entstehen Sentinel Insights: aufbereitete Sicherheitshinweise, die über den einzelnen Request hinausgehen und dem Betreiber helfen sollen, relevante Aktivitäten schneller einzuordnen.
Dabei gilt weiterhin: Sentinel darf misstrauisch sein. Das System selbst muss trotzdem nachvollziehbar bleiben.
Oder, wie Sentinel es vermutlich selbst formulieren würde:
„Sie dürfen sich hier gerne umsehen. Ich sehe mich währenddessen auch bei Ihnen um.“
Wir haben ihm nie beigebracht, besonders gastfreundlich zu sein.
Sentinel ist Teil des CMS.
Das ist für uns der entscheidende Punkt. Sicherheit wurde ACCMS nicht nachträglich als dekoratives Plugin angeklebt. Sentinel kennt den Kontext der Plattform und kann seine Erkenntnisse dort bereitstellen, wo auch Betrieb, Wartung und Administration stattfinden.
Zusammen mit dem Sicherheits- und Systemstatus entsteht dadurch eine Ebene, die nicht nur meldet, dass „irgendetwas mit Security“ passiert ist. ACCMS kann auf konkrete technische Zustände hinweisen, während Sentinel auffällige Aktivitäten beobachtet und relevante Zusammenhänge sichtbar macht.
Das bedeutet nicht, dass ein CMS plötzlich Firewall, WAF, SIEM und sämtliche anderen Sicherheitssysteme eines Unternehmens ersetzt.
Es bedeutet lediglich, dass wir es für eine ziemlich schlechte Idee halten, wenn das CMS selbst überhaupt nichts mitbekommt.
Statistik ist bereits drin.
Sie möchten wissen, wie Ihre Website genutzt wird. Nicht, wie viele Tracking-Anbieter Sie dafür einbauen können.
ACCMS bringt deshalb eine eigene Webstatistik mit. Sie zeigt nicht nur, welche Seiten häufig aufgerufen werden, sondern hilft dabei, tatsächliche Nutzungsmuster zu verstehen: Wie entwickelt sich der Traffic gegenüber dem vorherigen Zeitraum? Wo steigen Besucher ein? Wo verlassen sie die Website? Welche Inhalte führen zu weiteren Seitenaufrufen und wann wird die Website besonders häufig genutzt?
Dazu gehören unter anderem Top-Seiten, Einstiegs- und Ausstiegsseiten, Aufrufe je Tagesbesucher, Ein-Seiten- und Mehr-Seiten-Tagesbesuche sowie ein Stundenprofil über den gesamten Tag. Geräteinformationen und erkannte Bots bleiben ebenfalls sichtbar.
Auch die Herkunft wird aufbereitet. ACCMS unterscheidet beispielsweise zwischen direkten Zugriffen, Suchmaschinen, Social Media und anderen Verweisen, damit nachvollziehbar bleibt, über welche Wege Besucher tatsächlich auf die Website gelangen.
Für diese grundlegenden Fragen sollte man nicht zuerst drei weitere Dienste miteinander bekannt machen müssen.
Analytics ohne Datenstaubsauger.
Bei der Entwicklung der Statistik war uns gleichzeitig wichtig, nicht aus jeder brauchbaren Kennzahl automatisch ein möglichst dauerhaftes Besucherprofil zu bauen.
ACCMS benötigt dafür keine Analytics-Cookies und keinen JavaScript-Tracker im Browser. Für die integrierte Statistik werden keine Drittanbieter-Requests benötigt, Roh-IP-Adressen und vollständige User-Agents werden nicht als Analytics-Daten gespeichert und Querystrings oder vollständige Referrer werden nicht einfach in die Statistik übernommen.
Zur Unterscheidung von Tagesbesuchern verwendet ACCMS eine täglich wechselnde pseudonyme Kennung. Sie ist bewusst nicht dafür gedacht, Menschen über Wochen, Monate oder verschiedene Geräte hinweg wiederzuerkennen. Zusätzlich werden Signale wie Do Not Track und Global Privacy Control respektiert.
Das Ziel ist ziemlich einfach: so viele Informationen wie sinnvoll, so wenige personenbezogene Daten wie möglich.
Datensparsam bedeutet nicht rechtsfrei.
Wir schreiben an dieser Stelle bewusst nicht „100 % anonym“, „garantiert DSGVO-konform ohne weitere Prüfung“ oder „Sie brauchen dafür niemals eine Einwilligung“.
Die verwendete tägliche Kennung ist technisch pseudonymisiert. Pseudonymisierte Daten können weiterhin personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO sein. Welche Rechtsgrundlage für den konkreten Betrieb einschlägig ist, welche Informationen in die Datenschutzerklärung gehören und welche Aufbewahrungsdauer angemessen ist, bleibt deshalb vom jeweiligen Einsatz und Betreiber abhängig.
ACCMS unterstützt einen datensparsamen technischen Betrieb. Es ersetzt keine rechtliche Bewertung des konkreten Einsatzes.
Datenschutz wird nicht dadurch besser, dass man das Wort „anonym“ besonders selbstbewusst auf eine Produktseite schreibt.
Und Google Analytics?
Wenn ein Unternehmen für spezielle Auswertungen bewusst ein anderes Analytics-System einsetzen möchte, ist das eine eigene Entscheidung. ACCMS soll aber nicht voraussetzen, dass für eine brauchbare Website-Statistik erst ein externer Trackingdienst eingebunden werden muss.
Für viele alltägliche Fragen an eine Website sind die benötigten Informationen bereits da: Reichweite und Entwicklung, beliebte Inhalte, Einstiege und Ausstiege, Herkunftskanäle, Nutzungstiefe, Tageszeiten, Geräte und Bots.
Google darf Ihre Website weiterhin finden.
Es muss dafür nicht jeden Besucher kennenlernen.
Inhalte sind mehr als Seiten.
ACCMS verwaltet neben normalen Seiten auch Medien und weitere strukturierte Bereiche. Dazu gehören unter anderem Carousels, Projekte, Kontaktanfragen und Newsletter-Funktionen.
Darstellung, Theme-Optionen und Widgets werden ebenfalls innerhalb des Systems verwaltet. Die Website soll schließlich nicht nur Inhalte besitzen, sondern diese gelegentlich auch ansprechend darstellen.
Gerüchten zufolge hilft das.
Compliance gehört nicht in den Keller.
Auch Compliance-Funktionen sind Teil des Backends. Das Ziel ist, technische und redaktionelle Anforderungen nicht über zufällige Stellen im System zu verteilen, sondern dort kontrollierbar zu machen, wo die Website tatsächlich verwaltet wird.
Dazu gehört für uns auch, Rechtstexte und ihre Veröffentlichung künftig sauber versionierbar und nachvollziehbar zu behandeln.
„Hat jemand noch die alte Datenschutzerklärung?“ ist keine Versionierungsstrategie.
Updates.
Ja, dafür gibt es einen Knopf.
ACCMS besitzt einen kontrollierten Updateprozess. Neue Softwarestände werden nicht dadurch installiert, dass jemand freitagabends Dateien per FTP über die bestehende Installation wirft und anschließend sehr konzentriert F5 drückt.
Der Updateweg kann Code-Aktualisierung, Migrationen, Asset-Aufbau und weitere notwendige Wartungsschritte zusammenführen. Sensible Vorgänge können dabei zusätzliche Authentifizierung verlangen.
Wir finden nämlich: „Ich war eingeloggt“ ist für manche Knöpfe eine erstaunlich niedrige Hürde.
Wartung.
Auch geplante Arbeiten gehören zum Betrieb einer Website. ACCMS kann dafür einen kontrollierten Wartungszustand bereitstellen, statt Besuchern während einer Änderung einfach verschiedene Stadien einer technischen Kernschmelze zu präsentieren.
Die Website ist entweder verfügbar oder bewusst in Wartung.
„Probieren Sie es vielleicht in sieben Sekunden noch einmal“ ist kein Deployment-Modell.
Self-Hosting.
Ihre Infrastruktur darf tatsächlich Ihre Infrastruktur bleiben.
Für entsprechende Enterprise-Szenarien ist ACCMS auch für den Betrieb auf eigener Infrastruktur vorgesehen. Das ist besonders dort interessant, wo Unternehmen Kontrolle über Hosting, Datenhaltung, Netzwerkgrenzen und Betriebsprozesse behalten möchten.
Self-Hosting bedeutet dabei nicht, dass wir Ihnen ein ZIP-Archiv schicken und anschließend viel Erfolg wünschen.
Eine Unternehmensinstallation braucht definierte Anforderungen an Plattform, Updates, Backups, Sicherheit und Betrieb. Genau dafür wird ACCMS als kontrollierbares System entwickelt.
Ihr Server. Ihre Umgebung. Ihre Betriebsentscheidung.
Und nein, dafür brauchen Sie nicht zusätzlich unser Hosting-Paket Premium Enterprise Supernova Plus.
Das existiert nämlich nicht.
ACCMS + ac_CORE
ACCMS wird schrittweise auf gemeinsame Komponenten aus ac_CORE ausgerichtet. Dabei reißen wir nicht das komplette System auseinander, nur damit ein Architekturdiagramm danach hübscher aussieht.
Bestehende Funktionen werden kontrolliert auf gemeinsame Core-Komponenten überführt. Alte und neue Bereiche können während dieser Migration bewusst nebeneinander existieren.
In der Softwareentwicklung nennt man das unter anderem ein Strangler-Muster.
Wir nennen es zusätzlich: Bitte nicht gleichzeitig alles kaputtmachen.
ACCMS + ACSS
Natürlich können wir auch die Umgebung überwachen, in der ACCMS läuft. Wir bauen schließlich ACSS.
Damit können CMS, Server und weitere Bestandteile der Infrastruktur in das Monitoring einbezogen werden. Wenn etwas ausfällt, wäre es für einen Monitoring-Hersteller schließlich etwas peinlich, davon zuerst durch eine Kundenmail zu erfahren.
ACCMS + CoreX
Auch CoreX kann perspektivisch dort eingesetzt werden, wo Assistenz innerhalb eines CMS oder Unternehmensworkflows tatsächlich sinnvoll ist.
Dabei gilt dieselbe Regel wie überall: Assistenz ersetzt keine Autorisierung. Ein Sprachmodell bekommt nicht automatisch Schreibrechte auf eine Website, nur weil es einen wirklich überzeugenden Absatz formuliert hat.
Für AlunaCore gebaut.
Aber nicht darauf beschränkt.
ACCMS entstand aus unseren eigenen Anforderungen an Content, Betrieb, Sicherheit und Kontrolle. Deshalb benutzen wir es nicht nur in einer Demo, sondern für unsere eigene produktive Website.
Das System wird gleichzeitig so weiterentwickelt, dass es auch in anderen Unternehmensumgebungen eingesetzt werden kann – einschließlich Self-Hosting für entsprechende Enterprise-Anforderungen.
Wir kleben trotzdem noch keinen riesigen JETZT KAUFEN!!!-Button darunter.
Der wäre schnell gebaut.
Das Produkt dahinter ist uns wichtiger.
Status
Sie sehen ihn gerade.
ACCMS befindet sich in aktiver Entwicklung und wird gleichzeitig bereits produktiv bei AlunaCore eingesetzt. Seiten, Medien, Editor, SEO- und Semantikfunktionen, Statistiken, Sicherheitsmechanismen, Backups, Wartung und Updates gehören bereits zu dem System, das wir selbst benutzen und laufend erweitern.
Viele Verbesserungen entstehen dabei über einen hochkomplexen Entwicklungsprozess:
Wir benutzen das Ding. Etwas nervt. Wir ändern es. Dann benutzen wir es wieder.
Erstaunlich effektiv.
ACCMS.
Inhalte verwalten, SEO nicht als Plugin-Sammelalbum behandeln, Backups nicht vergessen, den Systemzustand tatsächlich kennen und bei Bedarf auf der eigenen Infrastruktur betreiben.
Ohne dass der Administrator zuerst herausfinden muss, welche zwölf Erweiterungen heute miteinander Streit haben.
Diese Seite wurde damit gebaut.
Das erschien uns als ganz brauchbare Demo.